Radgreifer

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Radgreifer: Die flexible Hebelösung für LKWs und Nutzfahrzeuge

Radgreiferanlagen sind unverzichtbare Hilfsmittel für Werkstätten, Speditionen und Fuhrparks, die LKWs und Nutzfahrzeuge warten und reparieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Hebebühnen bieten mobile Radgreifer eine hohe Flexibilität und Sicherheit. Sie eignen sich ideal für Fahrzeuge mit großer Spurbreite und hohem Gewicht. Doch was macht einen Radgreifer aus, wie funktioniert er und welche Vorteile bietet eine Radgreiferanlage? Dieser Artikel gibt Ihnen einen umfassenden Überblick.

Aufbau eines Radgreifers

Ein Radgreifer besteht aus mehreren Hebesäulen, die jeweils ein einzelnes Rad des Fahrzeugs aufnehmen. Jede dieser Säulen ist mit einem leistungsstarken Hebemechanismus ausgestattet, der das Rad sicher greift und anhebt. Während ältere Modelle häufig mit elektromechanischem Antrieb wie Spindelsystem arbeiten, setzen moderne Systeme zunehmend auf elektrohydraulischen Antrieb. Diese sind unempfindlicher, schneller und benötigen weniger Wartung.

Die Hauptkomponenten eines Radgreifers:

  • Hebesäulen: Sie nehmen die Räder des Fahrzeugs auf und heben sie sicher an.
  • Steuerungssystem: Koordiniert die gleichmäßige Bewegung aller Hebesäulen, entweder kabelgebunden oder drahtlos.
  • Sicherheitsmechanismen: Verhindern ein unkontrolliertes Absenken des Fahrzeugs, z. B. durch automatische Sperrsysteme wie Sicheitsriegel.
  • Mobilität: Durch robuste Rollen sind mobile Radgreifer flexibel einsetzbar und leicht von einer Person zu bewegen oder auch mittels Gabelstaplertaschen zu transportieren.
  • Energieversorgung: Entweder über Starkstromanschlüsse oder leistungsstarke Akkus für einen netzunabhängigen Betrieb.

Sicherheit bei der Nutzung von Radgreifern

Die Sicherheit bei der Nutzung von Radgreifern hängt maßgeblich von der korrekten Anwendung und der technischen Ausstattung ab. Moderne Radgreifer verfügen über fortschrittliche Sicherheitsmechanismen, die ein unkontrolliertes Absenken des Fahrzeugs verhindern. Automatische Sperrsysteme greifen sofort ein, sobald ein unbeabsichtiges Senken einer Hubsäule erkannt wird, sodass das Fahrzeug jederzeit sicher bleibt. Zusätzlich sorgt die Gleichlaufsteuerung dafür, dass alle Hebesäulen synchron arbeiten und es nicht zu einer gefährlichen Schräglage kommt.

Eine feste und ebene Standfläche trägt dazu bei, dass die Radgreifer in der Werkstatt sicher benutzt werden können. Viele Modelle sind zudem mit Notfall-Absenksystemen ausgestattet, die es ermöglichen, das Fahrzeug auch bei einem Stromausfall kontrolliert abzusenken. Um die maximale Sicherheit zu gewährleisten, sollten regelmäßige Wartungen und Inspektionen durchgeführt werden. Dabei werden nicht nur mechanische oder hydraulische Komponenten überprüft, sondern auch die elektronischen Steuerungssysteme und anschliessend auf ihre Funktionalität getestet.

Was unterscheidet den Radgreifer von anderen Hebebühnen?

Ein entscheidender Unterschied zwischen Radgreifern und herkömmlichen Hebebühnen ist ihre Flexibilität. Während klassische Hebebühnen meist stationär installiert sind und eine feste Arbeitsumgebung erfordern, können Radgreifer flexibel eingesetzt werden. Sie lassen sich problemlos an unterschiedliche Fahrzeugtypen anpassen und ermöglichen es, auch Fahrzeuge mit großer Spurbreite oder Spezialaufbauten sicher am Rad anzuheben.

Ein weiterer Vorteil von Radgreifern liegt in der Art der Lastaufnahme. Während eine Scheren-Hebebühne das gesamte Fahrzeug über eine Fahrschiene anhebt, erfolgt das Heben bei Radgreifern direkt an den Rädern. Dies reduziert den Platzbedarf und sorgt für einen besseren Zugang zu Unterbodenkomponenten des Fahrzeugs. Besonders in Werkstätten, die mit verschiedenen Fahrzeugmodellen arbeiten, bieten mobile Radgreifer eine höhere Anpassungsfähigkeit als fest installierte Hebebühnen.

Auch die Traglast unterscheidet sich in vielen Fällen. Radgreifer sind speziell auf schwere Nutzfahrzeuge ausgelegt und bieten eine hohe Belastbarkeit. Während herkömmliche Hebebühnen oft an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, ermöglichen Radgreifer das sichere Anheben selbst von besonders schweren LKWs oder auch Bussen und anderen Nutzfahrzeugen.

Welchen Radgreifer brauche ich?

Wartung und Pflege eines Radgreifers

Die regelmäßige Wartung eines Radgreifers ist entscheidend für eine lange Lebensdauer und eine sichere Nutzung. Mechanische und hydraulische Bauteile müssen in festgelegten Intervallen überprüft werden, um eine reibungslose Funktion zu gewährleisten. Besonders wichtig ist die Kontrolle der Hubzylinder und des Hydraulikkreislaufs, da diese für die Stabilität und Sicherheit des Fahrzeugs verantwortlich ist.

Elektronische Steuerungssysteme sollten im Rahmen der jährlichen Prüfung auch überprüft werden, um sicherzustellen, dass alle Hebesäulen synchron arbeiten. Eine fehlerhafte Steuerung kann dazu führen, dass ein Fahrzeug nicht gleichmäßig angehoben wird, was zu gefährlichen Schräglagen führen kann. Zudem ist es ratsam, bewegliche Teile regelmäßig zu schmieren, um übermäßigen Verschleiß zu vermeiden und eine gleichmäßige Bewegung der Hebesäulen zu gewährleisten. All diese Prüfungen erfolgen nach DGUV Vorschrift 308-002

Auch die Energieversorgung spielt eine entscheidende Rolle in der Wartung. Akkubetriebene Radgreifer sollten regelmäßig auf ihre Ladekapazität überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie jederzeit einsatzbereit sind. Bei kabelgebundenen Modellen ist es wichtig, die Anschlüsse und Kabel auf Beschädigungen zu prüfen, um potenzielle Sicherheitsrisiken zu minimieren. Eine gut gewartete Radgreiferanlage trägt nicht nur zur Sicherheit bei, sondern sorgt auch für eine effiziente und störungsfreie Nutzung im Werkstattalltag.

Kosten einer Radgreiferanlage

Die Preise für eine Radgreiferanlage variieren je nach Modell, Tragkraft und Ausstattung. Die Anzahl der Hebesäulen, die verwendete Antriebsart sowie zusätzliche Sicherheits- und Steuerungsfunktionen spielen eine entscheidende Rolle. Besonders hochwertige Modelle bieten erweiterte Features wie eine drahtlose Steuerung oder spezielle Anpassungsmöglichkeiten für unterschiedliche Fahrzeugtypen.

FAQs

  • 1) Wie lange dauert der Hebevorgang mit einem Radgreifer?

    Der Hebevorgang dauert je nach Modell und Gewicht des Fahrzeugs in der Regel zwischen 60 und 120 Sekunden. Moderne Radgreifer bieten dabei eine stufenlose Höhenverstellung, sodass der Bediener die Hubhöhe präzise anpassen kann.

  • 2) Welche Tragkraft haben Radgreifer?

    Radgreifer haben je nach Modell eine Tragkraft von 5 bis 8,5 Tonnen pro Hebesäule. Bei einer Nutzung mit mehreren Säulen lassen sich somit auch besonders schwere Nutzfahrzeuge sicher anheben.

  • 3) Sind Radgreifer mit allen LKW-Typen kompatibel?

    Ja, die meisten Radgreifer sind flexibel einsetzbar und können an verschiedene LKW-Modelle, Busse und andere Nutzfahrzeuge angepasst werden. Wichtig sind aber die Reifendurchmesser in mm.

  • 4) Welche Stromversorgung benötigen Radgreifer?

    Radgreifer sind sowohl in kabelgebundenen als auch in akkubetriebenen Varianten erhältlich. Während netzgebundene Modelle eine Starkstromversorgung von meist 400V und 32A erfordern, bieten Akku-Modelle maximale Flexibilität. Diese können an normalen 230V Steckdosen wieder geladen werden.

  • 5) Wie oft sollte eine Wartung durchgeführt werden?

    Eine jährliche Wartung ist nach DGUV308-002 für den Betreiber Pflicht, wobei stark frequentierte Anlagen häufiger überprüft werden sollten, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

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